Welche Risiken und Komplikationen können bei der Operation des grauen Stars auftreten?
Vor dem Eingriff erklären wir Ihnen alle Schritte der Operation und was im Vorfeld zu beachten ist. Als Vorbereitung auf Ihr persönliches Aufklärungsgespräch bei Premium Eyes hat Ihnen unser Chefarzt Dr. Detlev R.H. Breyer eine allgemeine Aufklärung über die Operation aufgezeichnet. Er erläutert den Ablauf der Operation genau und erklärt die OP-Technik. Weiterhin geht er auf die Risiken der Operation ein und die Wahl der Intraokularlinse.
Aufklärung Grauer-Star-OP
Bei den genannten Häufigkeiten handelt es sich um allgemeine Einschätzungen. Vorerkrankungen und individuelle Besonderheiten können das Auftreten von Komplikationen wesentlich beeinflussen. In Ihrem persönlichen Aufklärungsgespräch werden wir daher Ihre individuellen Risiken berücksichtigen.
Innerhalb der ersten Tage kann es zu einer Rötung, Brennen und Tränen des Auges kommen – das ist nicht ungewöhnlich.
Sehr selten sind bei modernen Operationsmethoden schwere Blutungen, die das Sehvermögen bleibend einschränken. Diese erfordern eine Nachbehandlung.
Selten treten Infektionen des Augeninneren auf (Endophthalmitis).
Sehr selten ist eine akute, nicht-infektiöse Entzündung des vorderen Augenabschnitts (TASS).
In solchen Fällen sollten Sie sich immer sofort an Ihren Augenarzt oder an uns als Operateure wenden. Wir kümmern uns dann sofort um Sie.
Seltene, aber behandelbare Komplikationen nach der OP können sein:
Abnahme oder Erhöhung des Augeninnendrucks
Hornhauttrübungen oder eine Ansammlung von entzündlichem Material vor der Pupille
Eine Schwellung der Netzhautmitte (Makulaödem)
Selten tritt eine Netzhautablösung auf. Diese kann von unseren spezialisierten Operateuren behandelt werden.
Selten kann bei der Operation die Iris verletzt werden, was in der Regel mit der Einnahme bestimmter Medikamente zusammenhängt.
Ebenfalls selten wird die hintere Linsenkapsel verletzt, wodurch Teile der Linse in den Glaskörper abtauchen können. Diese werden je nach Situation sofort oder in einem späteren Eingriff entfernt.
Längere Zeit nach der Operation kann es sein, dass sich Ihr Sehen erneut etwas eintrübt. Dann könnte ein Nachstar die Ursache sein. Er kann durch eine kurze YAG-Laser-Behandlung entfernt werden.
Konsequente Vor- und Nachsorge minimiert Komplikationen
Die meisten der genannten Risiken können durch Vorsorge vermieden werden. Sie können sich darauf verlassen, dass wir alle präventiven Maßnahmen ergreifen, um Risiken weitestgehend zu minimieren. Auch Sie können dazu beitragen: Wenden Sie die Augentropfen, die wir Ihnen vorab mitgeben, bitte genau so an wie im Tropfplan verordnet und halten Sie sich an die Vorsichtsmaßnahmen vor und nach der OP, die unser Team Ihnen erklärt. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite über den Ablauf der Linsenoperation.