Grauer Star
Die Grauer-Star-Operation (Kataraktoperation) – für Sie schonend, schmerzfrei und sicher
Die Grauer-Star-Operation (Kataraktoperation) ist die einzige Möglichkeit zur Behandlung des grauen Stars. Sie wird in Deutschland rund 900.000-mal pro Jahr durchgeführt und gilt als Routineeingriff. Nach der Operation können Sie wieder klarer sehen. Sofern keine weiteren Erkrankungen dagegen sprechen, können wir Ihnen durch die Wahl von modernen Multifokallinsen sogar weitestgehende Brillenunabhängigkeit ermöglichen.
Die Kataraktoperation kurz erkärt
Bei der Grauer-Star-OP wird das getrübte Innere der natürlichen Linse des Auges entfernt und eine moderne Kunstlinse in den Kapselsack implantiert. Durch die individuelle Auswahl von Premiumlinsen kann eine bestehende Fehlsichtigkeit direkt mit ausgeglichen werden, um Brillenunabhängigkeit zu erreichen. Diese sogenannte refraktive Kataraktchirurgie ist ein Schwerpunkt unserer Operateure. Dank schonender OP-Verfahren und modernster Technik ist der ambulante Eingriff schmerzfrei und sicher für Sie. Er kann auch schon in frühen Stadien durchgeführt werden. Wir beraten Sie gerne!
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Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto geringer das Risiko und desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch, um die Operation des grauen Stars präzise zu planen. Alle Messungen aus der Voruntersuchungen fließen in die Planung des Eingriffs mit ein. Deshalb wird das Ergebnis der Operation zu einem großen Teil von einer gründlichen Diagnostik des Auges beeinflusst.
Dazu gehört die Vermessung des vorderen und hinteren Augenabschnitts mit modernster Technik und die Untersuchung des Auges auf andere Erkrankungen, wie z.B. eine Makulaerkrankung oder einen grünen Star. Dadurch minimieren wir nicht nur Risiken, sondern können auch besser vorhersagen, welche Sehqualität nach der Grauer-Star-OP erreicht werden kann und welche Linsen am besten zu Ihnen passen. Übrigens lassen sich manche Operationen auch mit einer Kataraktoperation verbinden, wie z.B. chirurgische Behandlungen des grünen Stars oder eine Netzhautoperation.
Wichtig für Kontaktlinsenträger:
Bitte legen Sie in den zwei Wochen vor der Voruntersuchung eine Kontaktlinsenpause ein.
Anästhesie für eine schmerzfreie Grauer-Star-OP
Wählen Sie die Schmerzfreiheit, die Sie wünschen:
Dämmerschlaf durch eine Spritze
Dämmerschlaf und eine Spritze neben das Auge (Peribulbäranästhesie)
Vollnarkose für Angstpatienten
Tropfanästhesie für Mutige
Weitere Vorbereitungen am OP-Tag
Am Tag der Operation des grauen Stars erhalten Sie desinfizierende Augentropfen, Haare und Körper werden abgedeckt und die Haut um das zu operierende Auge wird desinfiziert. Anschließend wird ein Lidsperrer eingesetzt, damit das Auge geöffnet bleibt.
Gut zu wissen: Die ambulante Operation des grauen Stars dauert nicht länger als 15 Minuten pro Auge. In aller Regel operieren wir erst ein Auge und einige Tage später das zweite Auge.
Die Operation
Wie läuft die Grauer-Star-OP ab?
Bei der Grauer-Star-Operation (Kataraktoperation) wird zunächst ein winziger Zugang am Rand der Hornhaut geschaffen. Anschließend wird die Linsenkapsel kreisrund eröffnet (Kapsulotomie). Mithilfe moderner Technologie und Ultraschallenergie wird das getrübte Linseninnere schonend zerkleinert und abgesaugt. Zum Schluss führt der Operateur mit einem feinen Instrument die gerollte Premiumlinse in den Kapselsack ein, wo sie sich von selbst entfaltet. Eine Naht ist nicht erforderlich. Die Linse verbleibt ein Leben lang im Auge.
Unsere Operateure führen Sie Schritt-für-Schritt durch die Operation, damit Sie immer wissen, was als nächstes passiert.
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Komplikationen und Risiken
Aufklärung über den Ablauf, die Komplikationen und Risiken der Grauer-Star-OP
Als Vorbereitung auf Ihr persönliches Aufklärungsgespräch bei Premium Eyes hat Ihnen unser Chefarzt Dr. Detlev R.H. Breyer eine allgemeine Aufklärung über die Operation aufgezeichnet. Er erläutert den Ablauf der Operation genau und erklärt die OP-Technik. Weiterhin geht er auf die Risiken der Operation ein und die Wahl der Intraokularlinse.
Aufklärung Grauer-Star-OP
Bei den genannten Häufigkeiten handelt es sich um allgemeine Einschätzungen. Vorerkrankungen und individuelle Besonderheiten können das Auftreten von Komplikationen wesentlich beeinflussen. In Ihrem persönlichen Aufklärungsgespräch werden wir daher Ihre individuellen Risiken berücksichtigen.
Innerhalb der ersten Tage kann es zu einer Rötung, Brennen und Tränen des Auges kommen – das ist nicht ungewöhnlich.
Sehr selten sind bei modernen Operationsmethoden schwere Blutungen, die das Sehvermögen bleibend einschränken. Diese erfordern eine Nachbehandlung.
Selten treten Infektionen des Augeninneren auf (Endophthalmitis).
Sehr selten ist eine akute, nicht-infektiöse Entzündung des vorderen Augenabschnitts (TASS).
In solchen Fällen sollten Sie sich immer sofort an Ihren Augenarzt oder an uns als Operateure wenden. Wir kümmern uns dann sofort um Sie.
Seltene, aber behandelbare Komplikationen nach der OP können sein:
Abnahme oder Erhöhung des Augeninnendrucks
Hornhauttrübungen oder eine Ansammlung von entzündlichem Material vor der Pupille
Eine Schwellung der Netzhautmitte (Makulaödem)
Selten tritt eine Netzhautablösung auf. Diese kann von unseren spezialisierten Operateuren behandelt werden.
Selten kann bei der Operation die Iris verletzt werden, was in der Regel mit der Einnahme bestimmter Medikamente zusammenhängt.
Ebenfalls selten wird die hintere Linsenkapsel verletzt, wodurch Teile der Linse in den Glaskörper abtauchen können. Diese werden je nach Situation sofort oder in einem späteren Eingriff entfernt.
Längere Zeit nach der Operation kann es sein, dass sich Ihr Sehen erneut etwas eintrübt. Dann könnte ein Nachstar die Ursache sein. Er kann durch eine kurze YAG-Laser-Behandlung entfernt werden.
Konsequente Vor- und Nachsorge minimiert Komplikationen
Die meisten der genannten Risiken können durch Vorsorge vermieden werden. Sie können sich darauf verlassen, dass wir alle präventiven Maßnahmen ergreifen, um Risiken weitestgehend zu minimieren. Auch Sie können dazu beitragen: Wenden Sie die Augentropfen, die wir Ihnen vorab mitgeben, bitte genau so an wie im Tropfplan verordnet und halten Sie sich an die Vorsichtsmaßnahmen vor und nach der OP, die unser Team Ihnen erklärt. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite über den Ablauf der Linsenoperation.
Kontakt
Was Ihnen wertvoll ist, gehört in gute Hände
Wenn Sie sich für eine Kataraktoperation und bestes Sehen ohne Brille interessieren, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung bei uns. Online auf dieser Website oder per Telefon. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.
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Die Operation des grauen Stars mit dem neuen Femtosekundenlaser LENSAR ALLY
Bereits seit 2012 setzen wir bei der Operation des grauen Stars auf Wunsch einen Femtosekundenlaser ein. Wir sind besonders stolz darauf, Ihnen seit August 2024 die neueste Generation, den LENSAR ALLY bieten zu können – als die Ersten in Europa! Der Einsatz des Femtosekundenlasers gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und ermöglicht eine noch präzisere Ausrichtung der Kunstlinse im Auge. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sich für eine Premiumlinse entscheiden. Vor allem aber zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung. Wir beraten Sie gern!
FAQs
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie häufige Patientenfragen zum Thema Grauer-Star-Operation.
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Die Operation des grauen Stars wird allein in Deutschland rund 900 000-mal jährlich durchgeführt und ist daher als Routineingriff zu bezeichnen. Stand der Technik ist heute eine Schnittlänge von ca. 2,0 mm, weil dadurch vermieden wird, dass durch den Schnitt selber eine Hornhautverkrümmung entsteht. Eine Schnittlänge unter 2.0 mm wird auch als Kleinstschnitt- bzw. Mikroinzisionstechnik bezeichnet. Dr. Breyer ist einer der Augenchirurgen, die diese Technik mit entwickelt haben.
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Besprechen Sie dies bitte mit dem Anästhesisten. Generell ja. Bei Vollnarkose eventuell nicht. Auch sollte ein Abgleich mit dem Arzt erfolgen, der das Marcumar angesetzt hat.
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Es wird nicht die ganze Linse entfernt, nur das getrübte Innere der Linse – die Optik der Linse. Der Kapselsack und Halteapparat bleiben.
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Der Eingriff dauert ca. 15 Minuten pro Auge und ist schmerzfrei.
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Die Wahl Ihres Operateurs ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit und das Sehergebnis nach Ihrer Grauer-Star-Operation. Dr. Detlev R.H. Breyer gilt nicht nur als Top-Mediziner der Focus- und Stern-Ärzteliste, sondern auch international als Spezialist für Kataraktchirurgie. Er und seine Kollegen Prof. Hakan Kaymak und Dr. Karsten Klabe haben jeweils über 50.000 Operationen durchgeführt. Grauer-Star-Operationen bei High-Volume-Operateuren gelingen zu 99 Prozent ohne größere Komplikationen. Und das Risiko, bei einer Grauer-Star-Operation ein Auge zu verlieren, liegt bei 0,05 Prozent. Alle drei wenden routinemäßig eine minimalinvasive Operationstechnik an und wählen individuell für Sie eine passende Linse aus, um auf Wunsch durch Multifokallinsen bzw. Premiumlinsen Brillenunabhängigkeit zu erreichen.
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Spätestens wenn Sie sich in Ihrer Sehfähigkeit sehr beeinträchtigt fühlen, weil Sie Kontraste nicht mehr gut wahrnehmen oder unter Blendungen beim Autofahren leiden, dann sollten Sie eine Kataraktoperation ins Auge fassen. Als Operateure empfehlen wir unseren Patienten aber immer, nicht zu lange zu warten, denn mit dem Alter steigen auch die Risiken der Operation. Ein sehr harter Linsenkern ist schwieriger zu operieren, auch könnten andere gesundheitliche Probleme mit dem Alter hinzukommen.
Bei der Kataraktoperation handelt es sich um eine Routineoperation. Wir wenden dabei eine sehr schonende minimalinvasive Technik an, auf Wunsch auch einen Laser. Die heute verfügbaren Linsen bieten eine so hervorragende Sehqualität, dass die meisten Patienten uns hinterher sagen: Hätte ich das doch schon früher gemacht. Und sehr viele tun das übrigens schon, wenn sich die Alterssichtigkeit bemerkbar macht, also weit vor dem 60. Lebensjahr, damit sie unabhängig von der Lesebrille werden. Die Meinung, man solle warten, bis der „Star reif ist", ist also nicht mehr zeitgemäß.
Fazit: Mit minimalinvasiver Operationstechnik und individuell ausgewählten Intraokularlinsen ist die Grauer-Star-Operation heute gut verträglich und die Sehqualität wesentlich besser als noch vor einigen Jahren. Sie kann heute schon im frühen Stadium des grauen Stars durchgeführt werden.
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Die Linsen bleiben ein Leben lang im Auge. Die Optik wird im Vorfeld dafür berechnet.
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Während der ersten zwei Wochen nach der Operation sollten Sie Ihr operiertes Auge möglichst ganz in Ruhe lassen und nicht berühren. Verzichten Sie im Gesicht auf Cremes, Lotionen und Makeup, reiben Sie nicht an Ihrem operierten Auge und üben Sie keinen Druck auf das operierte Auge aus. Nach dieser Zeit ist alles wieder möglich.
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Wenn sich einige Zeit nach Ihrer Kataraktoperation Ihre Sehkraft wieder verschlechtert, könnte ein Nachstar die Ursache sein. Er kann durch eine kurze YAG-Laser-Behandlung entfernt werden. Mehr über den Nachstar erfahren.
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Wenn Sie sich auch für bestes Sehen ohne (Lese-) Brille nach Ihrer Kataraktoperation interessieren, vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine kostenlose Erstinformation oder zur Voruntersuchung. Per Telefon, E-Mail, WhatsApp oder online auf unserer Website. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.